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Der UNiMUT im November: UNiMUT 208 Heute......vor 40 Jahren -- 28.1.1972: Die Ministerpräsidenten der Länder beschließen gemeinsam mit Bundeskanzler Brandt den so genannten Radikalenerlass, der 13000 Berufsverbotsverfahren vor allem gegen Menschen aus dem linken Spektrum nach sich zieht. 1987 erklärt die ILO das Vorgehen als unzulässig, es wird aber auch später sporadisch noch angewendet. Termine | November-UNiMUT als PDF Übers Stempeln und gestempelt werden (01.11.2010)Während den Fachräten immer noch der offizielle Stempel für ihre Legitimation fehlt, verleiht sich die innovative, effiziente, zukunftsweisende, leistungsorientierte, zeitgemäße, medienkompetente, exzellente und hochgetürmte, staatlich als Gesellschaftselite ausgewiesene SRH das Gütesiegel selbst. Alles andere als ein Gütesiegel wird so manchen Asylbewerbern aufgedrückt. Bei ihnen kommt das Stempelkarussell meist bei "abgelehnt", "ausgewiesen" zum Stehen. Darum, wer seiner Sichtweise den Stempel der "Wahrhaftigkeit" aufdrücken darf, tobt ein Kampf in Mexiko, wo der alte Rassenstempel weiterhin mächtig zum Einsatz kommt. Mehr zu all dem im UNiMUT... Frisch aus der Druckerei UNiMUT (11.10.2010)Pünnktlich zum Semesterbeginn gibt es natürlich auch eine neue Ausgabe un!mut -- nicht nur für alle Neuen in Heidelberg!Darin:
Eine gute Lektüre wünscht die redaktion Neuster Druck-UNiMUT als pdf Kopfüber mit dem UNiMUT (10.5.2010)Der neue UNiMUT ist da...Im Kopfstand ändert sich die Perspektive: die Welt steht Kopf, aber ist sie deshalb falschherum? Das, was vermeintlich falsch ist, ist vielleicht nur ungewohnt. Und das Ungewohnte ist oft unbequem (Seiten 8 und 9), so wie der erste Kopfstand. Um die Änderung des Blickwinkels geht es auch bei der Betrachtung deutsch-griechischer Schwarz-Weiss-Bilder (Seiten 12 und 13). Was führende Köpfe der katholischen Kirche so treiben (Seiten 10 und 11), lässt uns nur mit dem Kopf schütteln. Gut, dass Space Bonding zumindest die Stadtentwicklung vom Kopf auf die Fuße stellt (Seiten 4 und 5). Wie immer könnten wir angesichts der Bildungspolitik den Kopf gegen die Wand schlagen (Seiten 2 und 3) und stolpern dabei halsüberkopf in den sündigen Frühling (Seiten 6 und 7). Seid kopflos, bewahrt einen kühlen Kopf und hört auf Euer Bauchgefühl. Viel Spaß beim Lesen des UNiMUTs No. 204 wünscht Euch Eure Fristen, Unerhörtes, Untaten und Mitbestimmung Wusstet Ihr schon... (10.02.2010)...dass viele Schulen in BaWü "Faschingsferien" haben? Die Konsequenz ist, dass die Anmeldung zum Schulpraxissemester SPS für die Lehramtsstudierenden der Unis sich daher diesen Februar um eine Woche verschiebt (sonst immer ab 15.2.; 2010: ab 21.2.). ...dass die Rückmeldefrist aber weiterhin zum 15.2. endet? Rückmelden bedeutet zum Sommersemester konkret, zwischen dem 15.1 und 15.2. eine mehr oder weniger große Summe Geldes zu überweisen. Den größten Anteil machen bei denen, die nicht davon befreit sind, die Studiengebühren aus. ...dass am 26.1.2005, vor 5 Jahren, das Bundesverfassungsgericht mit dem Studiengebührenurteil das Studiengebührenverbot des HRG für verfassungswidrig erklärt hat? ...dass Verkehrsminister Ramsauer (CSU) einer studentischen Burschenschaft mit Beziehungen ins Milieu der rechtsextremen NPD angehört? und dass neben Regierungsmitglied Ramsauer auch der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Hans-Peter Uhl, Mitglied einer Burschenschaft mit NPD-Beziehungen ist? Zu Uhls Aufgaben gehört die Beobachtung der extremen Rechten. Wenn da nicht der Bock zum Gärtner gemacht wird... ...dass sich hinter der Bezeichnung "intelligente Wirksysteme" technologisch hochentwickelte Munitionsarten verbergen? diese sprachliche Verschleierung eines Tochterunternehmens zweier Rüstungskonzerne mit dem gleichfalls verschleiernden Firmennamen "Gesellschaft für Intelligente Wirksysteme mbH" fiel der Jury für das Unwort des Jahres auf. ...dass das Unwort des Jahres 2009 aber "betriebsratsverseucht" ist? die Wahrnehmung von Arbeitnehmerinteressen als "Seuche" zu bezeichnen, sei nämlich, so die Jury, "zumindest ein sprachlicher Tiefpunkt im Umgang mit Lohnabhängigen". ...woher das Unwort stammt? ein Mitarbeiter einer Baumarktkette hatte in der ARD berichtet, dass die Bezeichnung "betriebsratsverseucht" von Abteilungsleitern verwendet werde, wenn ein Mitarbeiter aus einer Filiale mit Betriebsrat in eine Filiale ohne Betriebsrat wechseln wolle. In der neuen Filiale könne ihm vorgehalten werden, dass sein bisheriges Vertrauen in eine Arbeitnehmervertretung die Einstellung gefährde. ...dass es an der Uni keinen Betriebsrat, aber einen Personalrat gibt? dass dieser allerdings etwas weniger Rechte als ein Betriebsrat hat und dass studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte unter bestimmten Bedingungen aktives bzw. passives Wahlrecht für den Personalrat besitzen? ...dass die nächsten Personalratswahlen am 27.April 2010 stattfinden und dass ihr auf der Homepage des Heidelberger Personalrats darüber noch keine Infos findet (10.2.10), dafür aber hier . ...dass nur Narren nur einmal im Jahr ins Rathaus gehen und sich mit einer abgeschnittenen Krawatte abspeisen lassen? Wer wirklich was erreichen will, sollte sich im Rathaus einrichten - sprich dauerhaft mitmischen. Dass das auch an der Uni Heidelberg viel zu wenig geschieht, ist spätestens in den letzten beiden Semestern klar geworden. Eigentlich braucht man auch viele Rathäuser vor Ort... Jedenfalls gibt es jetzt diverse Arbeitsgruppen , z.B. die AGSM. Und auch die Fachschaften und Hochschulgruppen gibt es weiterhin... Walter I. Schönlein Der neue UNiMUT geht in den Druck und ist hier als PDF zu haben Immer Zoff!? (18.01.2010)Ab Mittwoch, 20. Januar 2010 wird die neue Druckausgabe des UNiMUT überall in Heidelberg verteilt werden. Da es aber diesmal nur 3000 Exemplare geben wird, besteht wie immer die Möglichkeit, sich ein PDF der Nummer 202 herunterzuladen -- gratis, aber natürlich nicht umsonst! In der aktuellen Ausgabe geht es, neben vielem anderen, um die großen und kleinen Streitigkeiten zwischen:
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Erzeugt am 01.11.2010
unimut@fsk.uni-heidelberg.de